Aufwärmen ist angesagt

Wie die meisten von Euch schon wissen, wird unser Hauptprojekt dieses Jahr wieder ein Film werden. Nachdem wir ein paar Erfahrungswerte aus dem letzten Jahr haben und einige Dinge verbessern wollen, sind wir aktuell daran uns mit neuem Know-How auszustatten und dieses auch gleich übungsmäßig in die Tat umzusetzen.

Um Sachen zu lernen die man noch nicht weiß, gibt es ja einige Methoden. Ich persönlich mag es eher Oldschool und liebe daher Workshops. Wenn diese aber nicht in Reichweite oder zu teuer sind, sind Bücher meine Primärquelle.

Momentan geht es, zusätzlich zum Tanztraining, um drei Themenbereiche:

  1. Storyentwicklung und Drehbucherstellung. Dafür habe ich „Kurzfilmdrehbücher schreiben“ von Axel Melzener und „Story. Die Prinzipien des Drehbuchschreibens“ von Robert McKee am Start. Parallel zum entwickeln der Geschichte für den Film arbeite ich mich durch die beiden Bücher und versuche die neu gelernten Sachen bestmöglich einzusetzen.
  2. Kameraarbeit. Hier versuche ich vor Allem einen Plan davon zu bekommen, was welche Kameraeinstellungen mit dem Inhalt der gezeigten Bilder machen. Meine Hauptquelle dafür ist „Szenische Auflösung“ von Heiko Raschke. Das Buch gefällt mir bisher am Besten weil es sehr verständlich geschrieben ist und mir Übungen an die Hand gibt, mit denen man gleich loswerken kann.
  3. Musik. Ich versuche mein Verständnis von Musik und den Prozessen wie man dieses schreibt zu pimpen. Dafür gehe ich die Sache momentan zweigleisig an. Der DAW meiner Wahl ist Ableton Live. Davon habe ich schon ein grundlegendes Verständnis aber ich bin dabei mir auch die Details und weniger gebräuchlichen Funktionen und Shortcuts rein zu ziehen. Um in der Sache ein bisschen sanften Druck auf mich auszuüben, habe ich mich für einen Producer Contest, das Perfect Beat Battle, im Rahmen von Circle Industry 2016 angemeldet.
    Als zweites lerne ich, immer noch, die Grundlagen der Musiktheorie und versuche sie gleich auf meinem Akustik Bass umzusetzen. Momentan scheitert es noch ein bisschen an der mechanischen Genauigkeit. Aber das ist nur noch eine Frage der Zeit.
Erstellung eines Floorplans als Übung zur "Szenischen Auflösung"
Erstellung eines Floorplans als Übung zur „Szenischen Auflösung“

Zusätzlich habe ich unseren Film „Pied Piper Reloaded“ zu 5 weiteren Filmfestivals eingereicht. Mittlerweile sind wir aber soweit, dass wir uns die Festivals bei denen wir einreichen sehr genau aussuchen, da die meisten davon eine Submission Fee verlangen. Den Film einfach überall hinzuschicken würde zu sehr ins Geld gehen. Highlights bei denen wir uns diese Woche beworben haben sind das Vienna Independent Film Festival und ENCORE Dance on Film. Drückt uns die Daumen, dass die uns da nehmen.

Nächste Woche gibt es ein Update aus unserer Studioecke.

Bis dann.

FraGue Verfasst von:

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