[ESC]

foto: www.wimmerfrank.com
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Die Massenmedien unserer Zeit bieten dem aufmerksamen Beobachter immerhin eine Chance, die Lüge von gestern mit der Lüge von heute vergleichen zu können.

Der Name [ESC] – sprich Escape – steht als Sinnbild für die ESC Taste auf einer Computertastatur mit der man eine aktuelle Tätigkeit (in unserem Zusammenhang, den nie endenden irrelevanten Datenstrom aus den Massenmedien) abbrechen kann um sich anderen, unter Umständen wichtigeren, Tätigkeiten zuzuwenden.

Weiters steht das Wort „Escape“ an sich für Flucht oder einen Ausstieg. Diese trifft die Stimmung und Thematik des Stückes zu 100%. [ESC] ist ein experimentelles Theaterprojekt welches den Zusammenhang von medialer Manipulation und der Teilnahmslosigkeit der Bevölkerung an den aktuellen weltweiten Geschehnissen thematisiert.

Über das Stück

Endlose Serien, die tausendste Neuinterpretation von bekanntem Material, Daily Soaps, Talkshows und Sportübertragungen. Das Fernsehen ist unser liebster Zeitvertreib und versorgt uns 24 Stunden lang mit sinnfreiem Entertainment, welches uns von einer Realität ablenkt, von der wir ohnehin lieber nichts wissen möchten.

Das Scheinwerferlicht von Castingshows verdrängt die bedrohlichen Schatten von globalen Krisen, korrupten Politikern und Umweltkatastrophen. Warum das so ist und warum wir darauf stehen?… Das ist die zentrale Frage dieses Abends. Sie als Zuschauer können über das Geschehen auf der Bühne mit entscheiden. In gewohnter Manier – mittels Voting direkt während der Vorstellung.

Konzept & Idee: FraGue Moser
Produktion: Artfeeders
Tanz: Julian Reutterer, Stefan Hinterecker, Moritz Steinwender, Pia Grohmann, Tarek Tillian, Ainy Medina, Valentin Alfery, Michael Siller, Martin Duskanich
Premiere: 15.10.2014 im Kleinen Theater (Salzburg)

Pressefeedback:

Auf ganz einzigartige Weise zeigt der Autor von „ESC“, Franz Günter Moser, die Ein- und Auswirkungen auf, die die modernen Medien mit sich gebracht haben: Lüge wird für Wahrheit verkauft, Show steht vor Realität.

– Alicia Tuchel (www.drehpunktkultur.at)
Ganzes Review auf drehpunktkultur.at nachlesen

Atemberaubende Breakdance- und gefühlvolle Hip-Hop-Einlagen wechseln mit dramatischen Szenen ab, die auf humoristische Weise die Gleichgültigkeit der Gesellschaft aktuellen Problemen gegenüber zum Ausruck bringen.

– Elisabeth Pichler (www.dorfzeitung.com)
Ganzes Review auf dorfzeitung.com nachlesen

Fotos

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Weitere Fotos von Dusana Baltic gibt es auf ihrer Facebook Seite.

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Weitere Fotos von Franz J. Fahr gibt es auf seiner Homepage.

Das Projekt wurde unterstützt vom Kulturreferat der Stadt Salzburg und der Kulturabteilung vom Land Salzburg.

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